The Beholder by Rainer Maria Rilke, a translation into English

The Beholder

I see in the Trees the Storms,

that from dull-grown Days

against my angst-filled Windows beat,

and hear the Far, Things say,

that which without a Friend I cannot bear,

without a Sister cannot love.

There goes the Storm, a Reshaper,

goes through the Wood and through Time,

and Everything as without Age:

the Landscape, like a Verse in Psalms,

is Grave and Weight and Eternity.

How is it small, that with which we wrestle,

what with us wrestles, how is it great,

would we let ourselves, more like the Things,

ourselves so from the great Storm be beaten, –

we would become vast and nameless.

What we conquer is the Small,

and the Triumph itself makes us small.

The Eternal and Tremendous

will not by us be bent.

That is the Angel, who to the Wrestlers

of the Old Testament appeared:

when his Adversary’s Sinews

in Combat metallic straining,

feeling them underneath his Fingers

like Strings of deep Melodies.

He whom this Angel overcame,

who so often from Conflict abstains,

he goes fairly and erect

and great from that hard Hand,

that, as though shaping, to him closely nestled.

The Victories entertain him not.

His Growth is: being Deeply Vanquished

by ever Greater Things.

-Rainer Maria Rilke

Translation by Jesse Kopp

Second Language Acquisition nach Stephen Krashen

Warum meinen so viele, dass Lernen schmerzhaft, anstrengend und im Grunde genommen langweilig sein muss? Warum geht man vom Auswendiglernen aus? Von Lernkarten, von Übungen zur Grammatik? Was sagt uns die Wissenschaft? Wie erwirbt man eine Zweitsprache effektiv, nachhaltig und erfolgreich?

Der Spracherwerb erfordert keine umfassende Anwendung bewusster grammatikalischer Regeln und keinen langwierigen Drill.


Der Erwerb erfordert eine sinnvolle Interaktion in der Zielsprache – eine natürliche Kommunikation – bei der die Sprecher nicht mit der Form ihrer Äußerungen beschäftigt sind, sondern mit den Botschaften, die sie vermitteln und verstehen.


… ‚verständlicher Input‘ ist die entscheidende und notwendige Zutat für den Erwerb von Sprache.


Die besten Methoden sind daher diejenigen, die in angstarmen Situationen ‚verständlichen Input‘ liefern, der Botschaften enthält, die die Lernenden wirklich hören wollen. Diese Methoden erzwingen keine frühe Sprachproduktion in der zweiten Sprache, sondern erlauben es den Schülern, zu produzieren, wenn sie „bereit“ sind, und erkennen an, dass die Verbesserung durch die Bereitstellung von kommunikativem und verständlichem Input kommt und nicht durch das Erzwingen und Korrigieren der Sprachproduktion.

In der realen Welt sind Gespräche mit sympathischen Muttersprachlern, die bereit sind, dem Erwerber beim Verstehen zu helfen, sehr hilfreich.

– Steven Krashen

Stephen Krashen (University of Southern California) ist Experte im Bereich der Linguistik, der sich auf Theorien zum Spracherwerb und zur Sprachentwicklung spezialisiert hat. Ein Großteil seiner jüngsten Forschung befasst sich mit der Untersuchung des nicht-englischen und bilingualen Spracherwerbs. Seit 1980 hat er weit über 100 Bücher und Artikel veröffentlicht und wurde zu über 300 Vorträgen an Universitäten in den USA und Kanada eingeladen.

Nach Krashen kann das Studium der Sprachstruktur zwar allgemeine pädagogische Vorteile und Werte haben, die High Schools und Colleges in ihre Sprachprogramme aufnehmen sollten. Jeglicher Nutzen hängt jedoch stark davon ab, dass der Lernende bereits mit der Sprache vertraut ist. Es sollte auch klar sein, dass das Analysieren der Sprache, das Formulieren von Regeln, das Abgrenzen von Unregelmäßigkeiten und das Lehren komplexer Fakten über die Zielsprache kein Sprachunterricht ist, sondern eher „Sprach-Bewusstsein“ oder Linguistik–im Grunde genommen, dass Lernende Freude daran finden, sich mit solchen Themen zu beschäftigen–die nicht zu kommunikativer Kompetenz führt.

Der einzige Fall, in dem der Grammatikunterricht zum Spracherwerb (und zur Sprachbeherrschung) führen kann, ist, wenn Lernende am Thema interessiert sind und die Zielsprache als Unterrichtsmedium verwendet wird. Sehr oft, wenn dies der Fall ist, sind sowohl Lehrer als auch Schüler davon überzeugt, dass das Studium der formalen Grammatik für den Zweitspracherwerb unerlässlich ist, und der Lehrer ist geschickt genug, Erklärungen in der Zielsprache zu präsentieren, so dass die Schüler sie verstehen. Mit anderen Worten: Der Lehrervortrag erfüllt die Anforderungen an einen verständlichen Input, und vielleicht wird das Klassenzimmer durch die Beteiligung der Lernenden zu einer für den Spracherwerb geeigneten Umgebung. Auch ist der Filter in Bezug auf die Erklärungssprache gering, da sich die bewusste Anstrengung der Schüler in der Regel auf den Gegenstand, auf das, worüber gesprochen wird, und nicht auf das Medium richtet.

Du hast also keine Lust auf Grammatik? Gar kein Problem. Man kann trotzdem eine Zweitsprache gut meistern mit der Unterstützung eines Muttersprachlers, mit dem du einfach gerne und regelmäßig sprichst.

Genau das biete ich meinen Kunden: Eine sichere und unterhaltsame Atmosphäre, in der sie ganz einfach freisprechen, Hemmungen abbauen und Spaß haben können. Aus eigener Erfahrung im Rahmen meiner Bestrebung der deutschen Sprache mächtig zu werden, war dies der ausschlaggebende Faktor meines letztendlichen Erfolges: Kontaktfreunde zu Deutschen, die ich ganz einfach toll fand, und die ausschließlich Deutsch mit mir gesprochen haben.

In diesem Sinne: Let’s get talking!

Wie übersetzt man „Impressum“ ins Englische?

Im Gegensatz zum deutschen Recht verlangt kein amerikanisches bzw. britisches Gesetz, dass Website-Eigentümer Informationen darüber veröffentlichen müssen, wem die Website gehört und welche Kontaktdaten sie haben. Nur in Großbritannien gilt ein ähnliches Gesetz—aber ausschließlich für Druckmedien. 

Die Tatsache, dass es auf den meisten englischen Websites (zumindest auf denen, die in Großbritannien oder den USA veröffentlicht werden) kein gesetzliches Erfordernis für ein „Impressum“ gibt, bedeutet, dass es für Webseiten, die in Deutschland veröffentlicht werden, schwierig sein kann, die richtige englische Übersetzung für „Impressum“ zu finden. Was macht man damit?

Impressum? Imprint? Legal Disclosure? Legal notice? Eine schnelle Google-Suche stellt klar, dass diese Begriffe alle häufig für Übersetzung des Wortes „Impressum“ eingesetzt werden. Dennoch zwei davon sollte man vermeiden.

1) Impressum – Impressum auf Deutsch, Impressum auf Englisch? Das wäre wohl schön, ist aber leider nicht korrekt. Das Wort „Impressum“ kommt aus dem Lateinischen und findet in der englischen Sprache keine Verwendung.

2) Imprint – „imprint“ ist die wörtliche Übersetzung von „Impressum“, aber das englische Wort hat eine andere Bedeutung: „imprint“ bezieht sich auf einen physischen Eindruck, den ein Gegenstand auf z.B. einer weicheren Oberfläche macht (“He made an imprint of the stamp in the clay.”/”We saw strange imprints left behind in the freshly fallen snow”). Der Begriff wird auch im Verlagswesen verwendet, aber ausschließlich in Büchern und anderen gedruckten Medien. „Impressum“ wird nicht für das „Impressum“ auf Websites verwendet.

3) Legal Notice und Legal Disclosure – das sind die passendsten Übersetzungen von „Impressum“. Beide sind möglich und ziemlich weit verbreitet, wobei „Legal Notice“ häufiger verwendet wird und somit meine persönliche bevorzugte Variante ist.

Forest, wood oder jungle? Was sind die Unterschiede?

Ist der Wald ein Forest oder ein Wood? Entscheidend ist die Größe: Size matters. Im Englischen ist ein Forest größer als ein Wood. Natives verwenden diese Begriffe stets korrekt ohne über den Unterschied nachzudenken. Erst heute fiel mir das Thema ein.

Laut Merriam-Webster ist ein Forest “a dense growth of trees and underbrush covering a large tract,” während ein Wood ein “a dense growth of trees usually greater in extent than a grove and smaller than a forest,” darstellt.

Warum?

Tja, die Franzosen sind’s natürlich schuld. Nach der normannischen Invasion Englands im Jahre 1066, war ein Forest (vom Französischen forest) laut Gesetzes ein Waldstück, das groß genug war, um königliche Jagdgesellschaften zu stattfinden zu lassen, während ein Wood zu klein für so eine Veranstaltung war.

Und was ist denn dann mit Jungle? Jungle kam im 18. Jahrhundert in die englische Sprache via Hindi und wird vom Sanskritischen  jāṅgala abgeleitet, was so viel wie ‘rough and arid (terrain)’ bedeutete (ironisch also, dass ich an den Regenwald denke, wenn ich mir einen Dschungel vorstelle). Somit kommen Adjektive zur Definition wie „impenetrable“ und „tangled“ hinzu.

Viel Spaß beim Besserwissern!

Fucking Österreich wird umbenannt

Ganz schön traurig: Ein Grund weniger zwischendurch schmunzeln zu müssen. Fucking, ein Ortsteil der Katastralgemeinde Hofstatt in Österreich, wird ab Januar 2021 per Beschluss der Gemeinde Tarsdorf „Fugging“ heißen.

What the fugg?

Na gut… ist ja schon verständlich, dass der ca. 100-Seelen-Dorf gerne einen anderen Namen haben will. Dort werden immerhin künftig wohl deutlich weniger Ortsschilder geklaut.

Im Übrigen, ist „Ortsschild“ ein Wort, dass sich nicht ins Englische übersetzen lässt… vielleicht „city limit sign“.

Aber fugging disappointing für alle, die über das unnützes Wissen verfügt haben, dass es das Dort ja überhaupt gibt.

Geschmacksache von Wilhelm Busch, eine Übersetzung ins Englische

Geschmacksache

Dies für den und das für jenen. 

Viele Tische sind gedeckt. 

Keine Zunge soll verhöhnen, 

Was der andern Zunge schmeckt. 

Lasse jedem seine Freuden, 

Gönn ihm, daß er sich erquickt, 

Wenn er sittsam und bescheiden 

Auf den eignen Teller blickt. 

Wenn jedoch bei deinem Tisch er 

Unverschämt dich neckt und stört, 

Dann so gib ihm einen Wischer, 

Daß er merkt, was sich gehört.

A matter of taste

This unto them and that for those.

So many a table is set. 

No tongue should ever deign to mock 

what other’s appetites whet.

Leave everyone unto their joys, 

Indulge all that refreshes,

If modestly and properly,

They find their own plates precious.

If, however, at your table

They tease and taunt and bother,

Then smack them right up side the head

To remind them what’s proper.

Ich hatte kurz Zeit für ein wenig Poesie heute, ich hoffe ihr hattet Spaß beim lesen. A little lesson on minding your own business.

🙂 Jesse Kopp

Englisch üben in der Pandemie? Possible!

Auch wenn neulich mehrere Pharmaunternehmen bereits 3 verschiedene–und wie es aussieht auch vielversprechende–COVID-19-Impfstoffe bekannt gegeben haben, ist davon auszugehen, dass die Pandemie eine ganze Zeit lang noch über unseren Alltag bestimmen wird. Wie lassen sich persönliche und berufliche Ziele, wie z.B. sich weiterbilden zu lassen, noch mit Abstand und im Home-Office verwirklichen?

Ganz am Anfang der Pandemie sah es für mich persönlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ziemlich düster aus. Wir wussten alle im Frühjahr 2020 nicht, was inzwischen klar geworden ist: Das Virus wird unser aller Privat- und Arbeitsleben langfristig prägen. Als die Hoffnungsschimmer während des Sommers wieder da waren, war ich heilfroh, wieder raus zu meinen Kunden zu fahren. Davor hätte man sich ganz einfach keine Welt vorstellen können, in der es schier unmöglich ist, in schicken Konferenzräumen in Agenturen und Unternehmen in und um Düsseldorf und Köln sitzen und sprechen zu dürfen.

Darum ein DANKE an meine Kunden: Viele langjährige–und auch neue–Kunden haben gemeinsam mit mir im Lockdown-Light den Sprung auf ein digitales Format mitgemacht. Wir haben uns wohl alle endlich an digitale Zusammenkünfte und Meetings mit Kunden und Dienstleistern gewöhnt.

Auch wenn ich mir das nie so dynamisch und spannend vor einem Bildschirm vorgestellt habe, kann ich nur feststellen, dass das gemeinsame Lernen immer noch viel Spaß auf Plattformen wie Teams, Zoom und Skype macht. Das aktive Sprechen, der Austausch und–wie immer–sehr viel Lachen gehört immer noch dazu.

Falls deine Organisation das noch nicht ausprobiert bzw. angeboten hat, ist jetzt eine bessere und schlauere Zeit denn je, in euer digitales Dasein–und das dazugehörige Englisch–zu investieren.

Die Welt wird digital. Und die Welt spricht Englisch. Mach doch mit!

Die Etymologie von „Sabotage“

Sabotage: Ein Wort, das fest in unserer Sprache verankert ist (sowohl im Deutschen als auch im Englischen). Aber wo kommt das Wort her? Aus dem Französischen natürlich. Aber woher? Ein kürzlich veröffentlichter Beitrag der Sendung Karambolage stellt es klar.

Saboter – ein Verb, das vom französischen Wort sabot (Holzschuh) abgeleitet ist. Im Zuge der Industrialisierung gab es offenbar Arbeiter in der Landwirtschaft, die versucht haben, mit Ihren Holzschuhen landwirtschaftliche Geräte zu beschädigen bzw. zu Zerstören, da diese Neuerfindungen eine existenzielle Bedrohung für sie darstellten. So die Erzählung.

Diese Herkunft lässt sich zwar anzweifeln, da saboter in vielen unterschiedlichen Kontexten im Französischen dieser Zeit Verwendung fand, u.a. ein „Musikstück sabotieren“, d.h. das Stück unbeholfen schlecht spielen. Trotzdem ist es ein interessantes Bild, wenn man das wörtlich nehmen möchte.

Heute steht auch unsere Gesellschaft womöglich großen Umbrüchen bzw. Unruhen bevor, die sich aus dem Einsatz neuer Techniken ergeben könnten. Wird auch eine breite Masse unserer Bevölkerung zu Technikfeinden mit argwöhnischer Zerstörungslust (im Englischen: Luddites)?

Im Zuge der Automation und Technologien wie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, werden auch viele Jobs von heute in Zukunft überflüssig. Das lässt sich bereits jetzt in meinem beruflichen Umfeld beobachten. Welche Konsequenzen wird das haben? Werden viele Jobs sich in Luft auflösen, die wir heute kennen? Oder werden neue Jobs daraus entstehen, die wir uns im Moment gar nicht vorstellen können?

Wir können gespannt sein…

Hier ein Beitrag von Wired:

https://www.wired.com/wiredinsider/2018/04/ai-future-work/

„Fotoshooting“: Englisch oder Denglisch?

Im Rahmen meiner Zusammenarbeit mit Werbeagenturen bekomme ich das Wort „Fotoshootings“ bzw. „Shooting“ sehr häufig zu hören. Da muss ich immer ein bisschen schmunzeln, da im Englischen das Wort „Shooting“ in der Tat „Schießerei“ oder „Erschießung“ bedeutet.

Beim Wort „Fotoshooting“ handelt es sich also um Denglisch statt Englisch. Der Begriff dafür im Englischen ist „photo shoot“–aber das soll ja nicht heißen, dass „Fotoshooting“ kein vernünftiges Deutsch ist–das Wort steht so ja immerhin im Duden. Aber Englisch ist es nicht! The more you know 😉

Was ist das „Oxford Komma“?

Das Oxford Komma, im Englischen auch bekannt als „serial comma“ bzw. „series comma“, wird vor einer Konjunktion eingesetzt in einer Aneinanderreihung bestehend aus 3 oder mehr unterschiedlichen Dingen.

Wenn in einem Satz Satzteile (das können Satzteile bestehend aus einem oder mehreren Worten sein) mit gleicher syntaktischer Funktion aufgezählt oder verbindend genannt werden, so kann ihre Abtrennung entweder durch Konjunktionen oder durch Kommata erfolgen. Die gleichzeitige Verwendung von Konjunktion (vor allem „und“, „oder“ und „sowie“) und Komma ist im Deutschen wiederum bei Aufzählungen ausgeschlossen, es sei denn, dass es sich um gereihte Hauptsätze handelt, die mit einer Konjunktion verbunden sind. In diesem Fall kann ein Komma eingesetzt werden, um die Gliederung des ganzen Satzes zu verdeutlichen. (Bsp.: „Pack deine Sachen und gehe[,] oder pack deine Sachen und fahre.“)

Im Englischen kann das auch genauso gemacht werden, z.B.: „I went to the the grocery store with Peter, Joe and Kate.“ Absolut unproblematisch! Aber es könnte in manchen Fällen zu undeutlichen Aneinanderreihungen kommen:

„For brunch I typically have a glass of orange juice and bacon and eggs and a bagel.“

Isst man in diesem Beispiel seine Eier mit Bacon oder seine Eier doch auf dem Bagel? Das Oxford-Komma löst dieses Problem, indem ein Komma vor der Konjunktion eingesetzt wird:

„For brunch I typically have a glass of orange juice, and bacon and eggs, and a bagel.“

Eine Mehrheit der US-Amerikanischen Styleguides empfehlen die Verwendung des Oxford Kommas, während ein Löwenanteil der Britischen Styleguides davon abrät (obwohl Oxford sich in Großbritannien befindet).

In diesem Fall stehe ich auf der Seite der Briten. Da, wie im o.g. Beispiel, es aus dem Kontext heraus zu erschließen ist (da „bacon und eggs“ im Englischen eine Kollokation darstellt), dass die Eier dem Bacon zuzuordnen sind. Manchmal wird es aber wirklich sehr verwirrend. Hier ein Beispiel von Wikipedia, von einem Fall, in dem von Meryl Haggard erzählt wurde:

Among those interviewed were his two ex-wives, Kris Kristofferson and Robert Duvall.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kommaregeln#Aufzählungen

Waren seine Ex-Frauen nun also Kris Kristofferson und Robert Duvall? Ein Oxford Komma schließt in diesem Fall jedwede Verwirrung aus. Gleichwohl gilt es in meinen Augen als Selbstverständlich, dass Kristofferson und Duvall keine Frauen sind, daher geht man sowieso in diesem Kontext davon aus, dass sie unmöglich seine Ex-Frauen sein können.

Generell gilt, dass in Großbritannien viel weniger Kommata eingesetzt werden als in den Staaten. Das sieht sauberer aus und vor allen Dingen ist es leichter (für Menschen, die Englisch als Zweitsprache sprechen) sich einzuprägen, dass man eher KEIN Komma einsetzt, als sich die ganzen sonstigen Komma-Regeln zu merken.

Daher ist mein Motto: „when in doubt, leave it out.“ (Ironisch, dass ich da doch ein Komma im Motto einsetze…)

Viel Spaß beim Schreiben! 😀