Linguists identify more than 1,000+ new COVID-19-related words in German

German is pretty famous for its compound nouns, after all, they’re really easy to make! Here are just a few of the new German words that have come out during the corona pandemic since 2020:

Abstandsbier – distance+beer = meeting up to have a beer, but with appropriate social distancing

Anwesenheitskultur – presence+culture = companies with an established culture of all employees being physically on site during opening hours

Behelfsmaske – temporary+mask = an improvised (non-medical) face mask situation

Coronamüdigkeit – corona+exhaustion = this one is pretty obvious

Coronaspeck – corona+bacon = weight gained during lockdown

Ellenbogengruß – elbow+greeting = touching elbows instead of shaking hands

Fußgruß – feet+greeting = same idea, different body part

Fensterbesuch – window+visit = visiting someone without entering their home

Gesichtskondom – face+condom = this one is pretty self explanatory

Hamsteritis – hamster + itis = the tendency to buy in bulk and hoard items like toilet paper

Impfneid – vaccine+envy = being jealous of people in prioritized groups who have had access to vaccines

Impfdrängler – vaccine+pushy person/tailgater = people who can’t wait to get vaccinated and are being too pushy about it, like trying to skip to the front of the line

Jo-Jo-Lockdown – yoyo+lockdown = like yoyo weight, but with the lockdown – shutting down, opening up, then shutting back down again

Klopapierhysterie – toilet+paper+hysteria = people rushing to buy and hoard an obscene amount of toilet paper

Lockdownverweigerer – lockdown+refusenik = people refusing to comply with lockdown orders

Nacktnase – naked+nose = a nose that’s not covered by a mask

Nasenpimmel – nose+pecker = a nose that’s not covered by a mask, but with a penis joke

Virenschleuder – virus+centrifuge = people or situations that promote an unmitigated spread of the virus

Zoombombing – the same as in English, but it’s just as cute in German

Stellenausschreibung „M/W/D“ auf Englisch?

Grüßt euch, liebe HR-Mitarbeiter! Inzwischen hat sich M/W/D bei der Stellenausschreibung im deutschsprachigen Raum durchgesetzt. Im Deutschen steht D bekanntermaßen für divers. Wie macht man das aber im Englischen, wenn man inklusive sein will?

Meine Empfehlung: m/f/x (male/female/x)

X-gender bezieht sich nicht unbedingt auf ein eigenständiges drittes Geschlecht, sondern umfasst diverse nichtbinäre Identitäten, unabhängig von den Geschlechtsmerkmalen einer Personen. X kann somit als Umbrella-Term oder Oberbegriff verstanden werden und ist in dieser Funktion weltweit verbreitet.

So get it right! Inclusion for the win!

„Früher“ ins Englische übersetzen

Früher war alles besser… naja, ob das so stimmt. Aber für Deutsche wird es oft kniffelig, wenn es darum geht, das Wort früher ins Englische zu übersetzen. Gut gelingt uns das, wenn es darum geht, früher im Sinne von „früher als erwartet“ zu übersetzen: das ist ganz klar „earlier“–aber wie übersetzt man früher am besten im Sinne von „früher war alles besser“?

Eine schlechte Lösung, die ich in Deutschland häufig zu hören bekomme ist „in former times„–wenn du das oft so einsetzt, wird es Zeit, umzudenken. Es ist nicht so, dass es überhaupt kein Englisch ist. Im Gegenteil, man kann es schon sagen oder schreiben. Es wirkt nur extrem steif, irgendwie altertümlich. Es ist also keine gute Lösung für dein Alltagsenglisch. Generell gilt es, diese Formulierung zu meiden. Schauen wir uns die besseren Alternativen an:

Eine wesentlich bessere Lösung für das Problem ist „in the past„. Das ist eine gute umschreibende Übersetzung. Nur wir haben tatsächlich eine noch bessere grammatische Lösung, die die Bedeutung von „früher war es so und so (und heute nicht mehr)“ passgenau ins Englische überträgt–used to + Verb.

Früher war alles besser = Everything used to be better.

Die negierte Form hierzu lautet didn’t use to.

  • I didn’t use to exercise as much as I do these days.
  • I used to be a lot less serious about my health than I am these days.

Gar nicht so kompliziert oder? So if you used to say „in former times“, let’s make that a thing of the past. Used to + Verb geht immer klar! Aber pass auch auf: Used to + Verb+ing heißt etwas ganz anderes: Nämlich, dass man gewohnt ist, etwas zu tun.

I used to wake up early. = Früher bin ich früh aufgestanden.

I‘m used to waking up early. = Ich bin es gewohnt, früh aufzustehen.

Gutes Gelingen 🙂 !

The Beholder by Rainer Maria Rilke, a translation into English

The Beholder

I see in the Trees the Storms,

that from dull-grown Days

against my angst-filled Windows beat,

and hear the Far, Things say,

that which without a Friend I cannot bear,

without a Sister cannot love.

There goes the Storm, a Reshaper,

goes through the Wood and through Time,

and Everything as without Age:

the Landscape, like a Verse in Psalms,

is Grave and Weight and Eternity.

How is it small, that with which we wrestle,

what with us wrestles, how is it great,

would we let ourselves, more like the Things,

ourselves so from the great Storm be beaten, –

we would become vast and nameless.

What we conquer is the Small,

and the Triumph itself makes us small.

The Eternal and Tremendous

will not by us be bent.

That is the Angel, who to the Wrestlers

of the Old Testament appeared:

when his Adversary’s Sinews

in Combat metallic straining,

feeling them underneath his Fingers

like Strings of deep Melodies.

He whom this Angel overcame,

who so often from Conflict abstains,

he goes fairly and erect

and great from that hard Hand,

that, as though shaping, to him closely nestled.

The Victories entertain him not.

His Growth is: being Deeply Vanquished

by ever Greater Things.

-Rainer Maria Rilke

Translation by Jesse Kopp

Second Language Acquisition nach Stephen Krashen

Warum meinen so viele, dass Lernen schmerzhaft, anstrengend und im Grunde genommen langweilig sein muss? Warum geht man vom Auswendiglernen aus? Von Lernkarten, von Übungen zur Grammatik? Was sagt uns die Wissenschaft? Wie erwirbt man eine Zweitsprache effektiv, nachhaltig und erfolgreich?

Der Spracherwerb erfordert keine umfassende Anwendung bewusster grammatikalischer Regeln und keinen langwierigen Drill.


Der Erwerb erfordert eine sinnvolle Interaktion in der Zielsprache – eine natürliche Kommunikation – bei der die Sprecher nicht mit der Form ihrer Äußerungen beschäftigt sind, sondern mit den Botschaften, die sie vermitteln und verstehen.


… ‚verständlicher Input‘ ist die entscheidende und notwendige Zutat für den Erwerb von Sprache.


Die besten Methoden sind daher diejenigen, die in angstarmen Situationen ‚verständlichen Input‘ liefern, der Botschaften enthält, die die Lernenden wirklich hören wollen. Diese Methoden erzwingen keine frühe Sprachproduktion in der zweiten Sprache, sondern erlauben es den Schülern, zu produzieren, wenn sie „bereit“ sind, und erkennen an, dass die Verbesserung durch die Bereitstellung von kommunikativem und verständlichem Input kommt und nicht durch das Erzwingen und Korrigieren der Sprachproduktion.

In der realen Welt sind Gespräche mit sympathischen Muttersprachlern, die bereit sind, dem Erwerber beim Verstehen zu helfen, sehr hilfreich.

– Steven Krashen

Stephen Krashen (University of Southern California) ist Experte im Bereich der Linguistik, der sich auf Theorien zum Spracherwerb und zur Sprachentwicklung spezialisiert hat. Ein Großteil seiner jüngsten Forschung befasst sich mit der Untersuchung des nicht-englischen und bilingualen Spracherwerbs. Seit 1980 hat er weit über 100 Bücher und Artikel veröffentlicht und wurde zu über 300 Vorträgen an Universitäten in den USA und Kanada eingeladen.

Nach Krashen kann das Studium der Sprachstruktur zwar allgemeine pädagogische Vorteile und Werte haben, die High Schools und Colleges in ihre Sprachprogramme aufnehmen sollten. Jeglicher Nutzen hängt jedoch stark davon ab, dass der Lernende bereits mit der Sprache vertraut ist. Es sollte auch klar sein, dass das Analysieren der Sprache, das Formulieren von Regeln, das Abgrenzen von Unregelmäßigkeiten und das Lehren komplexer Fakten über die Zielsprache kein Sprachunterricht ist, sondern eher „Sprach-Bewusstsein“ oder Linguistik–im Grunde genommen, dass Lernende Freude daran finden, sich mit solchen Themen zu beschäftigen–die nicht zu kommunikativer Kompetenz führt.

Der einzige Fall, in dem der Grammatikunterricht zum Spracherwerb (und zur Sprachbeherrschung) führen kann, ist, wenn Lernende am Thema interessiert sind und die Zielsprache als Unterrichtsmedium verwendet wird. Sehr oft, wenn dies der Fall ist, sind sowohl Lehrer als auch Schüler davon überzeugt, dass das Studium der formalen Grammatik für den Zweitspracherwerb unerlässlich ist, und der Lehrer ist geschickt genug, Erklärungen in der Zielsprache zu präsentieren, so dass die Schüler sie verstehen. Mit anderen Worten: Der Lehrervortrag erfüllt die Anforderungen an einen verständlichen Input, und vielleicht wird das Klassenzimmer durch die Beteiligung der Lernenden zu einer für den Spracherwerb geeigneten Umgebung. Auch ist der Filter in Bezug auf die Erklärungssprache gering, da sich die bewusste Anstrengung der Schüler in der Regel auf den Gegenstand, auf das, worüber gesprochen wird, und nicht auf das Medium richtet.

Du hast also keine Lust auf Grammatik? Gar kein Problem. Man kann trotzdem eine Zweitsprache gut meistern mit der Unterstützung eines Muttersprachlers, mit dem du einfach gerne und regelmäßig sprichst.

Genau das biete ich meinen Kunden: Eine sichere und unterhaltsame Atmosphäre, in der sie ganz einfach freisprechen, Hemmungen abbauen und Spaß haben können. Aus eigener Erfahrung im Rahmen meiner Bestrebung der deutschen Sprache mächtig zu werden, war dies der ausschlaggebende Faktor meines letztendlichen Erfolges: Kontaktfreunde zu Deutschen, die ich ganz einfach toll fand, und die ausschließlich Deutsch mit mir gesprochen haben.

In diesem Sinne: Let’s get talking!

Wie übersetzt man „Impressum“ ins Englische?

Im Gegensatz zum deutschen Recht verlangt kein amerikanisches bzw. britisches Gesetz, dass Website-Eigentümer Informationen darüber veröffentlichen müssen, wem die Website gehört und welche Kontaktdaten sie haben. Nur in Großbritannien gilt ein ähnliches Gesetz—aber ausschließlich für Druckmedien. 

Die Tatsache, dass es auf den meisten englischen Websites (zumindest auf denen, die in Großbritannien oder den USA veröffentlicht werden) kein gesetzliches Erfordernis für ein „Impressum“ gibt, bedeutet, dass es für Webseiten, die in Deutschland veröffentlicht werden, schwierig sein kann, die richtige englische Übersetzung für „Impressum“ zu finden. Was macht man damit?

Impressum? Imprint? Legal Disclosure? Legal notice? Eine schnelle Google-Suche stellt klar, dass diese Begriffe alle häufig für Übersetzung des Wortes „Impressum“ eingesetzt werden. Dennoch zwei davon sollte man vermeiden.

1) Impressum – Impressum auf Deutsch, Impressum auf Englisch? Das wäre wohl schön, ist aber leider nicht korrekt. Das Wort „Impressum“ kommt aus dem Lateinischen und findet in der englischen Sprache keine Verwendung.

2) Imprint – „imprint“ ist die wörtliche Übersetzung von „Impressum“, aber das englische Wort hat eine andere Bedeutung: „imprint“ bezieht sich auf einen physischen Eindruck, den ein Gegenstand auf z.B. einer weicheren Oberfläche macht (“He made an imprint of the stamp in the clay.”/”We saw strange imprints left behind in the freshly fallen snow”). Der Begriff wird auch im Verlagswesen verwendet, aber ausschließlich in Büchern und anderen gedruckten Medien. „Impressum“ wird nicht für das „Impressum“ auf Websites verwendet.

3) Legal Notice und Legal Disclosure – das sind die passendsten Übersetzungen von „Impressum“. Beide sind möglich und ziemlich weit verbreitet, wobei „Legal Notice“ häufiger verwendet wird und somit meine persönliche bevorzugte Variante ist.

Forest, wood oder jungle? Was sind die Unterschiede?

Ist der Wald ein Forest oder ein Wood? Entscheidend ist die Größe: Size matters. Im Englischen ist ein Forest größer als ein Wood. Natives verwenden diese Begriffe stets korrekt ohne über den Unterschied nachzudenken. Erst heute fiel mir das Thema ein.

Laut Merriam-Webster ist ein Forest “a dense growth of trees and underbrush covering a large tract,” während ein Wood ein “a dense growth of trees usually greater in extent than a grove and smaller than a forest,” darstellt.

Warum?

Tja, die Franzosen sind’s natürlich schuld. Nach der normannischen Invasion Englands im Jahre 1066, war ein Forest (vom Französischen forest) laut Gesetzes ein Waldstück, das groß genug war, um königliche Jagdgesellschaften zu stattfinden zu lassen, während ein Wood zu klein für so eine Veranstaltung war.

Und was ist denn dann mit Jungle? Jungle kam im 18. Jahrhundert in die englische Sprache via Hindi und wird vom Sanskritischen  jāṅgala abgeleitet, was so viel wie ‘rough and arid (terrain)’ bedeutete (ironisch also, dass ich an den Regenwald denke, wenn ich mir einen Dschungel vorstelle). Somit kommen Adjektive zur Definition wie „impenetrable“ und „tangled“ hinzu.

Viel Spaß beim Besserwissern!

Fucking Österreich wird umbenannt

Ganz schön traurig: Ein Grund weniger zwischendurch schmunzeln zu müssen. Fucking, ein Ortsteil der Katastralgemeinde Hofstatt in Österreich, wird ab Januar 2021 per Beschluss der Gemeinde Tarsdorf „Fugging“ heißen.

What the fugg?

Na gut… ist ja schon verständlich, dass der ca. 100-Seelen-Dorf gerne einen anderen Namen haben will. Dort werden immerhin künftig wohl deutlich weniger Ortsschilder geklaut.

Im Übrigen, ist „Ortsschild“ ein Wort, dass sich nicht ins Englische übersetzen lässt… vielleicht „city limit sign“.

Aber fugging disappointing für alle, die über das unnützes Wissen verfügt haben, dass es das Dort ja überhaupt gibt.

Geschmacksache von Wilhelm Busch, eine Übersetzung ins Englische

Geschmacksache

Dies für den und das für jenen. 

Viele Tische sind gedeckt. 

Keine Zunge soll verhöhnen, 

Was der andern Zunge schmeckt. 

Lasse jedem seine Freuden, 

Gönn ihm, daß er sich erquickt, 

Wenn er sittsam und bescheiden 

Auf den eignen Teller blickt. 

Wenn jedoch bei deinem Tisch er 

Unverschämt dich neckt und stört, 

Dann so gib ihm einen Wischer, 

Daß er merkt, was sich gehört.

A matter of taste

This unto them and that for those.

So many a table is set. 

No tongue should ever deign to mock 

what other’s appetites whet.

Leave everyone unto their joys, 

Indulge all that refreshes,

If modestly and properly,

They find their own plates precious.

If, however, at your table

They tease and taunt and bother,

Then smack them right up side the head

To remind them what’s proper.

Ich hatte kurz Zeit für ein wenig Poesie heute, ich hoffe ihr hattet Spaß beim lesen. A little lesson on minding your own business.

🙂 Jesse Kopp

Englisch üben in der Pandemie? Possible!

Auch wenn neulich mehrere Pharmaunternehmen bereits 3 verschiedene–und wie es aussieht auch vielversprechende–COVID-19-Impfstoffe bekannt gegeben haben, ist davon auszugehen, dass die Pandemie eine ganze Zeit lang noch über unseren Alltag bestimmen wird. Wie lassen sich persönliche und berufliche Ziele, wie z.B. sich weiterbilden zu lassen, noch mit Abstand und im Home-Office verwirklichen?

Ganz am Anfang der Pandemie sah es für mich persönlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ziemlich düster aus. Wir wussten alle im Frühjahr 2020 nicht, was inzwischen klar geworden ist: Das Virus wird unser aller Privat- und Arbeitsleben langfristig prägen. Als die Hoffnungsschimmer während des Sommers wieder da waren, war ich heilfroh, wieder raus zu meinen Kunden zu fahren. Davor hätte man sich ganz einfach keine Welt vorstellen können, in der es schier unmöglich ist, in schicken Konferenzräumen in Agenturen und Unternehmen in und um Düsseldorf und Köln sitzen und sprechen zu dürfen.

Darum ein DANKE an meine Kunden: Viele langjährige–und auch neue–Kunden haben gemeinsam mit mir im Lockdown-Light den Sprung auf ein digitales Format mitgemacht. Wir haben uns wohl alle endlich an digitale Zusammenkünfte und Meetings mit Kunden und Dienstleistern gewöhnt.

Auch wenn ich mir das nie so dynamisch und spannend vor einem Bildschirm vorgestellt habe, kann ich nur feststellen, dass das gemeinsame Lernen immer noch viel Spaß auf Plattformen wie Teams, Zoom und Skype macht. Das aktive Sprechen, der Austausch und–wie immer–sehr viel Lachen gehört immer noch dazu.

Falls deine Organisation das noch nicht ausprobiert bzw. angeboten hat, ist jetzt eine bessere und schlauere Zeit denn je, in euer digitales Dasein–und das dazugehörige Englisch–zu investieren.

Die Welt wird digital. Und die Welt spricht Englisch. Mach doch mit!