Die Unterschiede zwischen considering, regarding, concerning, and in terms of

Diese Begriffe tauchen häufig im Business English auf, aber was sind die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von „considering“, „regarding“, „concerning“ und „in terms of“?

Die Präpositionen “considering, regarding, concerning” sowie die Phrase “in terms of”, so häufig wir sie lesen und schreiben, können leicht für Verwirrung sorgen. Heute schauen wir uns konkret die Gemeinsamkeiten und Unterschiede an, um für eine klare Differenzierung zu sorgen:

considering – taking (something) into consideration; in view of: Also auf zu Deutsch angesichts, entsprechend den Umständen, in Anbetract, in Betract, unter Berücksichtigung, mit Rücksicht auf

  • Considering how tired I am, I’ve been quite productive today.
  • Considering the circumstances, it was a miracle we finished the project on time.

regarding – in respect of, concerning: Man könnte das wie folgt ins Deutsche übersetzen: In Bezug auf, bezugnehmend auf, bezüglich, hinsichtlich, wegen, über

  • I have a few questions regarding the offer you sent us.
  • Your suggestions regarding the proposal were taken into careful consideration.

concerning on the subject of or in connection with; about: Hier handelt es sich um ein Synonym für regarding, wobei regarding etwas häufiger verwendet wird. Zu Deutsch heißt es in Bezug auf, betreffend, hinsichtlich, bezpüglich, wegen – als Adjektiv bedeutet das Wort heißt es so viel wie besorgniserregend oder beunruhigend

  • Very little information available concerning national security is available to the general public.
  • There are still some open questions concerning our data security policies.

in terms of – with regard to the particular aspect or subject specified: Auf Deutsch also in Form von, im Sinne von, in puncto, mittels, unter … Aspekt, was … anbelangt

  • Replacing our current company smartphones with newer models is difficult to justify in terms of the costs involved.
  • In terms of all the work that was involved in this case, we definitely should have renegotiating our pricing.  

Second Language Acquisition nach Stephen Krashen

Warum meinen so viele, dass Lernen schmerzhaft, anstrengend und im Grunde genommen langweilig sein muss? Warum geht man vom Auswendiglernen aus? Von Lernkarten, von Übungen zur Grammatik? Was sagt uns die Wissenschaft? Wie erwirbt man eine Zweitsprache effektiv, nachhaltig und erfolgreich?

Der Spracherwerb erfordert keine umfassende Anwendung bewusster grammatikalischer Regeln und keinen langwierigen Drill.


Der Erwerb erfordert eine sinnvolle Interaktion in der Zielsprache – eine natürliche Kommunikation – bei der die Sprecher nicht mit der Form ihrer Äußerungen beschäftigt sind, sondern mit den Botschaften, die sie vermitteln und verstehen.


… ‚verständlicher Input‘ ist die entscheidende und notwendige Zutat für den Erwerb von Sprache.


Die besten Methoden sind daher diejenigen, die in angstarmen Situationen ‚verständlichen Input‘ liefern, der Botschaften enthält, die die Lernenden wirklich hören wollen. Diese Methoden erzwingen keine frühe Sprachproduktion in der zweiten Sprache, sondern erlauben es den Schülern, zu produzieren, wenn sie „bereit“ sind, und erkennen an, dass die Verbesserung durch die Bereitstellung von kommunikativem und verständlichem Input kommt und nicht durch das Erzwingen und Korrigieren der Sprachproduktion.

In der realen Welt sind Gespräche mit sympathischen Muttersprachlern, die bereit sind, dem Erwerber beim Verstehen zu helfen, sehr hilfreich.

– Steven Krashen

Stephen Krashen (University of Southern California) ist Experte im Bereich der Linguistik, der sich auf Theorien zum Spracherwerb und zur Sprachentwicklung spezialisiert hat. Ein Großteil seiner jüngsten Forschung befasst sich mit der Untersuchung des nicht-englischen und bilingualen Spracherwerbs. Seit 1980 hat er weit über 100 Bücher und Artikel veröffentlicht und wurde zu über 300 Vorträgen an Universitäten in den USA und Kanada eingeladen.

Nach Krashen kann das Studium der Sprachstruktur zwar allgemeine pädagogische Vorteile und Werte haben, die High Schools und Colleges in ihre Sprachprogramme aufnehmen sollten. Jeglicher Nutzen hängt jedoch stark davon ab, dass der Lernende bereits mit der Sprache vertraut ist. Es sollte auch klar sein, dass das Analysieren der Sprache, das Formulieren von Regeln, das Abgrenzen von Unregelmäßigkeiten und das Lehren komplexer Fakten über die Zielsprache kein Sprachunterricht ist, sondern eher „Sprach-Bewusstsein“ oder Linguistik–im Grunde genommen, dass Lernende Freude daran finden, sich mit solchen Themen zu beschäftigen–die nicht zu kommunikativer Kompetenz führt.

Der einzige Fall, in dem der Grammatikunterricht zum Spracherwerb (und zur Sprachbeherrschung) führen kann, ist, wenn Lernende am Thema interessiert sind und die Zielsprache als Unterrichtsmedium verwendet wird. Sehr oft, wenn dies der Fall ist, sind sowohl Lehrer als auch Schüler davon überzeugt, dass das Studium der formalen Grammatik für den Zweitspracherwerb unerlässlich ist, und der Lehrer ist geschickt genug, Erklärungen in der Zielsprache zu präsentieren, so dass die Schüler sie verstehen. Mit anderen Worten: Der Lehrervortrag erfüllt die Anforderungen an einen verständlichen Input, und vielleicht wird das Klassenzimmer durch die Beteiligung der Lernenden zu einer für den Spracherwerb geeigneten Umgebung. Auch ist der Filter in Bezug auf die Erklärungssprache gering, da sich die bewusste Anstrengung der Schüler in der Regel auf den Gegenstand, auf das, worüber gesprochen wird, und nicht auf das Medium richtet.

Du hast also keine Lust auf Grammatik? Gar kein Problem. Man kann trotzdem eine Zweitsprache gut meistern mit der Unterstützung eines Muttersprachlers, mit dem du einfach gerne und regelmäßig sprichst.

Genau das biete ich meinen Kunden: Eine sichere und unterhaltsame Atmosphäre, in der sie ganz einfach freisprechen, Hemmungen abbauen und Spaß haben können. Aus eigener Erfahrung im Rahmen meiner Bestrebung der deutschen Sprache mächtig zu werden, war dies der ausschlaggebende Faktor meines letztendlichen Erfolges: Kontaktfreunde zu Deutschen, die ich ganz einfach toll fand, und die ausschließlich Deutsch mit mir gesprochen haben.

In diesem Sinne: Let’s get talking!

Forest, wood oder jungle? Was sind die Unterschiede?

Ist der Wald ein Forest oder ein Wood? Entscheidend ist die Größe: Size matters. Im Englischen ist ein Forest größer als ein Wood. Natives verwenden diese Begriffe stets korrekt ohne über den Unterschied nachzudenken. Erst heute fiel mir das Thema ein.

Laut Merriam-Webster ist ein Forest “a dense growth of trees and underbrush covering a large tract,” während ein Wood ein “a dense growth of trees usually greater in extent than a grove and smaller than a forest,” darstellt.

Warum?

Tja, die Franzosen sind’s natürlich schuld. Nach der normannischen Invasion Englands im Jahre 1066, war ein Forest (vom Französischen forest) laut Gesetzes ein Waldstück, das groß genug war, um königliche Jagdgesellschaften zu stattfinden zu lassen, während ein Wood zu klein für so eine Veranstaltung war.

Und was ist denn dann mit Jungle? Jungle kam im 18. Jahrhundert in die englische Sprache via Hindi und wird vom Sanskritischen  jāṅgala abgeleitet, was so viel wie ‘rough and arid (terrain)’ bedeutete (ironisch also, dass ich an den Regenwald denke, wenn ich mir einen Dschungel vorstelle). Somit kommen Adjektive zur Definition wie „impenetrable“ und „tangled“ hinzu.

Viel Spaß beim Besserwissern!

Englisch üben in der Pandemie? Possible!

Auch wenn neulich mehrere Pharmaunternehmen bereits 3 verschiedene–und wie es aussieht auch vielversprechende–COVID-19-Impfstoffe bekannt gegeben haben, ist davon auszugehen, dass die Pandemie eine ganze Zeit lang noch über unseren Alltag bestimmen wird. Wie lassen sich persönliche und berufliche Ziele, wie z.B. sich weiterbilden zu lassen, noch mit Abstand und im Home-Office verwirklichen?

Ganz am Anfang der Pandemie sah es für mich persönlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ziemlich düster aus. Wir wussten alle im Frühjahr 2020 nicht, was inzwischen klar geworden ist: Das Virus wird unser aller Privat- und Arbeitsleben langfristig prägen. Als die Hoffnungsschimmer während des Sommers wieder da waren, war ich heilfroh, wieder raus zu meinen Kunden zu fahren. Davor hätte man sich ganz einfach keine Welt vorstellen können, in der es schier unmöglich ist, in schicken Konferenzräumen in Agenturen und Unternehmen in und um Düsseldorf und Köln sitzen und sprechen zu dürfen.

Darum ein DANKE an meine Kunden: Viele langjährige–und auch neue–Kunden haben gemeinsam mit mir im Lockdown-Light den Sprung auf ein digitales Format mitgemacht. Wir haben uns wohl alle endlich an digitale Zusammenkünfte und Meetings mit Kunden und Dienstleistern gewöhnt.

Auch wenn ich mir das nie so dynamisch und spannend vor einem Bildschirm vorgestellt habe, kann ich nur feststellen, dass das gemeinsame Lernen immer noch viel Spaß auf Plattformen wie Teams, Zoom und Skype macht. Das aktive Sprechen, der Austausch und–wie immer–sehr viel Lachen gehört immer noch dazu.

Falls deine Organisation das noch nicht ausprobiert bzw. angeboten hat, ist jetzt eine bessere und schlauere Zeit denn je, in euer digitales Dasein–und das dazugehörige Englisch–zu investieren.

Die Welt wird digital. Und die Welt spricht Englisch. Mach doch mit!

Englische Grammatik auffrischen im Selbststudium

Das regelmäßige Sprechen mit einem Native Speaker ist zwar wirklich unschlagbar als effektivste Lösung für das nachhaltige Erlernen einer Zweitsprache. Leider ist es auch zugegebenermaßen eine langfristige und kostspielige Affäre. Nicht jeder kann sich die Zeit und das Geld dafür leisten. Leider!

Das Gute ist, dass jede Auseinandersetzung mit der Zweitsprache grundsätzlich gut ist. Hier finden Sie ein paar gute Tipps für das Englischlernen im Alltag. Auch im Selbststudium kommt man ein gutes Stück weiter für viel weniger Geld. Dazu gibt es diverse, kostengünstigere Lösung als die muttersprachliche Begleitung. Hier finden Sie zwei Vorschläge für den Lernerfolg je nach Kenntnisstand:

Für Beginner:

Raymond Murphy’s Grammar in Use Serie ist grundsätzlich für Grammatik-Freunde sehr empfehlenswert für das Selbststudium. Im Handel überall erhältlich. Unterstützen Sie Ihre örtliche Buchhandlung! Auch online zu bestellen, einfach rechts auf das Bild klicken.

Die Übungen sind sehr intuitiv aufgebaut: Wirklich gutes Lernzeug!

Für Erfahrene:

Wieder einmal von der Grammar in Use Serie, ist das blaue Buch super geeignet für selbstsicherere Nutzer, die sich trotzdem ein vertieftes Auffrischen Ihrer Grammatik wünschen.

Genauso intuitiv für das Lernen wie das rote Buch, nur hier geht es ein bisschen zügiger voran. Cambridge knows what’s up, definitiv!

Viel Spaß beim Pauken!

somewhat / something/ somehow / somewhere / some kind of / some way / someday

Looking for some answers? Some way to understand the differences between these words? I’m here to help! Oft höre ich in Deutschland Sätze wie “He was some kind of surprised.” Geht das?

Hier einmal eine knackige Erklärung: 

somewhat– “etwas1” 

I was somewhatupset after the car accident.

something – “etwas2

            By the look on her face I could tell somethingwas wrong. 

somehow– “irgendwie”

            I’m confident we’ll come to an agreement somehow

somewhere– “irgendwo”

            I must have left my bag somewhere. I can’t find it. 

some kind of– “irgendeine Art von”

He pulled some kind ofdevice out of his pocket. I’m not sure what it was for. 

some way – “irgendeine Weise/Möglichkeit”

Surely there must be some way to get an earlier appointment. 

someday – “eines Tages”

            I know I’ll meet the man of my dreams someday

It would seem there’s almost nothing some can’t do. I’m sure you’ll get along somehow. Enjoy!

Unterschied zwischen „whatever“ and „whatsoever“

Ein kleines “so” dazwischen macht so einen Unterschied:

“Whatever” Dieses Wort benutzen wir Native Speaker ziemlich häufig – man kann es vielseitig übersetzen: egal / meinetwegen / was auch immer / mir egal / was soll’s / (whatever happens / whatever you do = unter allen/keinen Umständen) / was in aller Welt

  • If you go to Marina’s house, whateveryou do, don’t try her dessert. It’s always terrible. (unter keinen Umständen / auf gar keinen Fall)
  • Shall we have for dinner? We can have whateveryou want. (was auch immer)
  • Whatevercould have happened to make him that upset? (was in aller Welt)
  • You can’t tell Sandra what to do. She’ll do whatevershe wants anyway. 
  • A: Let’s go to that pizza place down the street for dinner. B: Whatever, sounds just fine to me. (was soll’s / mir egal)

“Whatsoever + negative” – auch hier gibt es diverse Übersetzungen: gar nichts/keinen / überhaupt nichts/kein / jegliche / jedwede 

  • I have no doubt whatsoever you’ll do well on your exam. (überhaupt keinen Zweifel)
  • He seemed to burst into tears for no reason whatsoever. (ohne jeglichen Grund)
  • In the prewar period these ideas had not been realized in any form whatsoever(gar keinen)

Learning in chunks: Chunking für den Erfolg

In der Psycholinguistik beschreibt Chunking die Bildung von Blöcken sprachlicher Information. So werden Inhalte portioniert, damit sie besser im Kurzzeitgedächtnis verarbeitet werden können.

Es handelt sich um Kollokationen, Redewendungen, Phrasal-Verbs (Verb + Adverbpartikel bzw. Verb + Präposition), usw.

by the way

in the blink of an eye

Know what I mean?

break the ice

connect the dots

with the stroke of a pen

Got it?

Wenn es um das Erlernen einer Zweitsprache geht, sollte man Chunking–so hilfreich es ist–allerdings nicht überbewerten. Auch wenn Sie über Jahre 10 Stück davon jeden Tag auswendiglernen würden, würden Sie immer noch nicht an den zehn- bis hunderttausend Chunks eines Native Speakers nahe kommen.

Gleichwohl kann es durchaus sinnvoll sein, Vokabeln, Phrasen und grammatische Regeln „chunkweise“ zu lernen. Wissen Sie z.B., wie Gänseblümchen auf Englisch heißen? Antwort: Daisies. Wissen Sie, was gemeint ist, wenn man „pushing up daisies“ sagt? So betrachtet man im Englischen die Radieschen von unten: Skurilles Wissen für die nächste Party. Aber in so einem witzigen Chunk, bleibt das Wort „daisy“ schon eher hängen, oder?

Progressive oder Continuous? Gibt es einen Unterschied?

Present Continuous? Present Progressive? Gibt es dazwischen überhaupt einen Unterschied? Heute klären wir das für ein für alle Mal!

Continuous aspect: Das Bild unterstreicht die Idee–hier läuft gerade etwas. Daher heißt es im Deutschen ja „die Verlaufsform“. Wir benutzen diese Form–vereinfacht erklärt–im Englischen, wenn das Geschilderte im erzählten Moment der Gegenwart/Vergangenheit/Zukunft gerade passiert, e.g. „I’m thinking of selling my car.“ / „Come again? Sorry, I wasn’t listening.“

In der deutschen Grammatik gibt es kein 1-zu-1 Äquivalent hierfür. Eine Ausnahme bildet die Rheinische Verlaufsform. Hier am Rhein sagt man gerne, man sei „etwas am machen“, z.B. „Ich bin noch am Überlegen“ im Englischen „I’m still thinking.“

Progressive aspect: Hier sehen wir auch direkt, was gemeint ist–hier schreitet eine Handlung voran! Hiermit bringen wir im Englischen zum Ausdruck, dass eine Handlung, die sich gerade im Ablauf befindet, auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt ist. Wir machen momentan irgendwelche Fortschritte und wenn wir so weitermachen, ist die Handlung irgendwann abgeschlossen z.B. „I’m doing the dishes.“

Also handelt es sich grammatisch um 2 unterschiedliche Konzepte, die aber sprachlich in der selben Form zum Ausdruck gebracht werden (to be + VERBing). In vielen Sprachen nehmen zwar die progressive und continuous Aspekte die gleiche Form an. Sie haben aber durchaus differenzierte Formen in anderen Sprachen, z.B. Mandarin Chinesisch, eine Sprache in der progressive „He’s brushing his teeth“ und continuous „She’s wearing old shoes“ unterschiedliche Formen haben.

Also auf die Frage, ob es „progressive“ oder „continuous“ heißt, kann man nur Antworten, die Form ist sowohl progressive als auch continuous. Just pick your favorite and stick to it.