Hast du schon Stunden mit Sprachlern-Apps wie Duolingo oder Lehrbüchern verbracht, um dein Englisch zu verbessern, nur um festzustellen, dass du – wenn du tatsächlich Englisch sprechen musst – immer noch das Gefühl hast, im Dunkeln zu tappen? Da bist du nicht allein. Selbststudium und Sprechen sind zwei ganz verschiedene Welten. Selbststudium ist eine sinnvolle Übung, aber das Sprechen verlangt von uns, dass wir unser passives Wissen spontan aktivieren und stellt uns vor eine innere emotionale Herausforderung. Wenn es dir um das Sprechen geht, wie wir in der englischsprachigen Welt sagen: „practice makes perfect“. To speak a second language, you have to speak a second language – und dabei die emotionale und psychische Anstrengung, viele Fehler zu machen, für eine lange Zeit aushalten, wenn du das Endergebnis von Kompetenz, Selbstvertrauen und Handlungsfähigkeit erzielen willst.
Wenn wir eine zweite Sprache in der Praxis sprechen, werden wir mit einer Welt voller Emotionen konfrontiert. Wir empfinden womöglich Scham über unsere Inkompetenz. Uns kann es peinlich sein, dass wir noch so viel zu lernen haben. Wir fürchten vielleicht die Beurteilung von unserem Gegenüber, der uns in der Kompetenz womöglich durchaus überlegen ist. Und das ist besonders im Geschäftsleben eine Herausforderung, denn bei der Arbeit wollen wir in jeder Situation unser professionelles Selbst und unsere Kompetenz zur Geltung bringen: den Kunden umhauen, den Vertrag aushandeln, uns von unserer besten Seite zeigen.
Unweigerlich beim Lernen, ja: wir werden Fehler machen. Und das ist gut so, denn aus Fehlern lernen wir. Es ist eine große Herausforderung, unsere Ängste beiseitezuschieben und die harte Arbeit trotzdem zu leisten: sprechen, sprechen, sprechen – auch wenn wir Angst haben, um die Autonomie – nämlich Kompetenz in der Zweitsprache – zu erlangen.
In jeder Phase der psychologischen Entwicklung muss ein Individuum, um immer mehr Autonomie zu erlangen, eine neue und ihm bisher unbekannte Anstrengung auf sich nehmen, und diese aushalten, um die nächste Stufe des Könnens zu erreichen. Und beim Sprachenlernen ist das nicht anders. Das ist ein wichtiger Teil meines Prozesses als Sprachcoach: eine Atmosphäre der Sicherheit und Leichtigkeit zu schaffen, damit das Lernen einnehmend und spielerisch sein kann: verständnisvoll, wohlwollend, menschlich. Ich biete meinen Kunden einen sicheren Ort, an dem sie durch aktives Üben in einem urteilsfreien Raum im Geiste des Wachstums, der Neugier, der Gegenseitigkeit, der Teamarbeit und der Freundschaft lernen können.
Der einzige Ausweg aus unseren Ängsten – auch vorm Sprechen – ist in die Erfahrung zu gehen, wo wir feststellen können: „hey, es ist vielleicht gar nicht so schlimm, wie ich dachte.“ Und Sinn und Ziel des Ganzen ist ein wunderschönes: Autonom und kompetent mit anderen Menschen in Verbindung treten zu können. Ich bin da. Du bist da. Wir wollen gesehen und verstanden werden. Wie zeigen wir uns? Wie können wir uns verständigen und in Verbindung treten? Auch mit Worten: mit der Sprache. Und du hast diese Anstrengung bereits längst meisterhaft ausgehalten: Du hast deine Muttersprache ganz intuitiv durch Zuhören und Sprechen gelernt – und dabei Fehler gemacht, aus denen du gelernt hast – als du ein Kleinkind warst.
Englischlernen? Das schaffst du, ich glaub an dich, auch wenn dir das schwerfällt. Als Sprachcoach bin ich da um dir den Weg dorthin zu zeigen, wie du deine Ziele erreichst, mit Verständnis, Geduld, Unterstützung und – ich werde stolz auf dich sein: Denn ich erkenne und weiß es zu schätzen, wie viel innere Stärke und Mut es braucht, um sich seinen Ängsten überhaupt erst zu stellen. Du kannst das 🙂 lasst uns gemeinsam in die Erfahrung gehen. Let’s talk.