Englisch für Coaches und Coachinganbieter

Business English für Coaches deutschlandweit

Bist du Coach auf der Suche nach besserem Englisch für dein Business? In den letzten 15 Jahren habe ich Coaches aus ganz Deutschland (bzw. ihre Teams) aus verschiedenen Coaching-Bereichen mit Business English Coaching und Übersetzungen unterstützt. Von der Überholung der englischen Webpräsenz, der Optimierung von Präsentationen und Vorträgen bis hin zur allgemeinen Steigerung der Handlungssicherheit im Englischen, bin ich ein Englisch-Coach geworden, der viel Erfahrung damit hat, andere Coaches zu begleiten.  

Begleitung für diverse Schwerpunkte

Es gibt eine unwahrscheinliche Bandbreite im Feld des Coachings. Zu den Themenschwerpunkten, mit denen ich bislang in Berührung gekommen bin gehören Business Coaching mit dem Fokus Vermarktung und Kundengewinnung, Leistungssteigerungen im Bereich Geschäftsführung & Top Management, Achtsamkeit, Resilienz und gesteigertes Wohlbefinden im beruflichen und privaten Alltag, die pädagogische Arbeit und Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Studierenden, die Steigerung von Bewusstsein für interkulturelle Kompetenzen, u.v.m.

Erweitere deine Reichweite

Brauchst du besseres Englisch und mehr Handlungssicherheit, Selbstbewusstsein und Wohlgefühl beim aktiven Sprechen für deine Tätigkeit als Coach? Als Profi für das Sprachpaar Deutsch/Englisch kann ich dir helfen, auch deine Leistung auf internationalem Parkett zu steigern. Business English Coaching sorgt dafür, dass deine Kernkompetenzen noch besser bei deinen Kunden zur Geltung kommen. Zusammen stellen wir sicher, dass deine Coaching-Expertise im internationalen Umfeld genauso überzeugt wie auf Deutsch. 

Coaches aus ganz Deutschland, die ich bislang begleitet habe:

  • Pascal Feyh – MehrGeschäft, Neuss
  • Felicitas von Elverfeldt, Frankfurt am Main
  • Dr. Christine Issa & Dr. Sardar Kohistani – SaminWorld, Düsseldorf
  • Brigitta Kemner, Düsseldorf
  • Garbiele Loenne, Großheide (Niedersachen)
  • Mathias Huppenbauer – MACHART, Krefeld

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Was DeepL kann und nicht kann. Wann braucht man noch einen menschlichen Übersetzer?

Was DeepL so toll macht? Das erkläre ich dir heute. Wir gehen auch auf die Frage ein: welche Dinge kann DeepL nicht so gut? Dann erkläre ich dir, in welchen Fällen es sich ganz besonders lohnt, einen menschlichen Übersetzer wie mich zu engagieren, oder wie ich noch viel mehr für dich aus einen von DeepL übersetzten Text herausholen kann.

Was ist DeepL? Was kann DeepL gut und warum?

Viele von euch kennen und nutzen vielleicht schon DeepL, dessen Dienste ich ebenfalls in meiner Praxis als Übersetzer, Transcreator und Mitwirkender im Marketingbereich nutze. Wie die meisten Übersetzungssysteme übersetzt auch DeepL Translator Texte mithilfe sogenannter künstlicher neuronaler Netze, eine Technik, die neuronale maschinelle Übersetzung (NMT) genannt wird. Diese Netze werden anhand von vielen Millionen übersetzter Texte trainiert. Während andere namhafte Konkurrenzprodukte, die von Technologieunternehmen entwickelt wurden, den Vorteil haben, dass sie sich auf hochentwickelte Web-Crawler stützen, die auf eine riesige Datenmenge im Internet zugreifen können, versucht DeepL gezielter zu arbeiten, indem es spezielle Trainingsdaten verwendet, um seine Crawler in die Lage zu versetzen, eine höhere Übersetzungsqualität zu erreichen und die Übersetzungsqualität im Internet automatisch zu bewerten. Erstmal so weit so gut. Gleich komme ich zu der Frage, was kann DeepL nicht so gut.

Als NMT-Technologie verwendet DeepL Deep-Learning-Algorithmen (daher der Name DeepL), um Übersetzungen zu erstellen, die einer menschlichen Übersetzung ähnlicher sind, als dies bei regelbasierten oder statistisch gestützten Maschinelle-Übersetzungssystemen der Fall ist. Das liegt daran, dass ein neuronales Netzwerk bei der Erstellung einer Übersetzung den gesamten Satz Schritt für Schritt berücksichtigen kann und nicht nur einige wenige Wörter, die häufig auf beiden Seiten eines bestimmten übersetzten Begriffs erscheinen. Die KI-Engine von Deepl ist auch recht geschickt darin, den Kontext des eingegebenen Textes zu verstehen, was es ihr ermöglicht, relativ kontextgenaue Übersetzungen zu erstellen. Im Vergleich zu anderen Diensten wie Google Translate sorgt die Benutzeroberfläche von DeepL dafür, dass der Nutzer zudem einzelne Wörter innerhalb einer vorgeschlagenen Übersetzung auswählen und durch andere geeignete Wörter ersetzen kann, um eine weitere Feinabstimmung vornehmen zu können. Zusammenfassend ist DeepL also ein leistungsstarkes Übersetzungstool.

Wo kann DeepL zu kurzkommen?

Die Erfahrung zeigt, dass DeepL bei Bulletpoints, Titeln, Überschriften usw. zu kurz greift. Es berücksichtigt auch nicht die grundlegenden syntaktischen Präferenzen innerhalb des Sprachpaares DE/EN, wie z.B. die starke Bevorzugung von Substantiv-zentrierten Strukturen im Deutschen, während das Englische wesentlich Verb-zentrierter ist. DeepL stützt sich auch auf die Linguee-Datenbank, die leider mehr als nur ein paar mangelhafte Übersetzungen im Sprachpaar Deutsch/Englisch enthält, darunter sowohl menschliche, computergestützte als auch KI-generierte Übersetzungen. Wenn NMTs also das Internet durchforsten und all diese Beispiele für mangelhafte Übersetzungen finden, kann eine mangelhafte Übersetzung unweigerlich hier und da ein Ergebnis sein. Und natürlich gibt es Wörter und Konzepte, die einfach nicht übersetzbar sind, und diese erfordern eine sorgfältige und überlegte Vorgehensweise, die eine menschliche Kreativität voraussetzt. Kurz gesagt, so gut DeepL auch sein mag, es wird nie das sein, was wir sind: menschlich.

Wann empfiehlt es sich einen menschlichen Übersetzer zu engagieren?

Im Gegensatz zu künstlichen neuronalen Netzen ist der Mensch ein lebendiges, atmendes Ökosystem von Gedanken, Gefühlen und Bewusstsein, das sich von Augenblick zu Augenblick in der dynamischen Erfahrung des Lebens entfaltet. Das menschliche Herz und die Bodymind-Verbindung (die Einheit, die Körper, Geist und Seele bilden) fühlen und wissen von Natur aus das, was eine Maschine oder KI nicht wissen kann: Was ein Leben ist und bedeutet. Wir wissen es, ohne einmal darüber nachdenken zu müssen – weil wir sind. Somit sind in meinen Augen sämtliche Übersetzungen, in denen es um Herzensangelegenheiten geht, eine rein menschliche Domäne, Punkt. Und das Herz ist im Spiel, auch dort, wo es uns nicht immer direkt bewusst ist, z.B. bei jeder Kaufentscheidung, die wir treffen. In Bereichen den Bereichen Marketing, Werbung, Verkauf und Branding, wo die Feinheiten der Sprache ganz entscheidend sein können, ob ein Konsument ein Produkt oder eine Dienstleistung will, oder eben nicht, ist eine menschliche Stimme in der Übersetzung unersetzlich, Gewisse Dinge müssen ganz einfach gefühlt werden. Dort lohnt sich mit KI kein Ersparnis, und umgekehrt jede Investition in einen erfahrenen Übersetzer.

Wer kann meinen von DeepL übersetzen Text einen professionellen Feinschliff geben?

Look no further: ich kann dir gerne damit helfen. Machine Translation Proofediting (MTPE) ist ein Angebot von mir, das die Fehler oder Unnatürlichkeiten – die Ecken und Katen sozusagen – in deiner von DeepL übersetzten Text ausbügelt. Es ist zwar einfacher für mich, einen Text direkt übersetzen zu dürfen, aber wenn der Text sowieso vorliegt, stehen bei mir erfahrene Augen, die für ein ansprechenderes Ergebnis sorgen, zur Verfügung. DeepL und ähnliche Tools sind Teil des Alltags geworden. Und ich ein Übersetzer, der mit der Zeit mitgeht.

Warte! Was ist mit ChatGPT?

Die Erfahrung zeigt, dass ChatGPT zwar „menschlich“-wirkende Texte generieren kann, und Texte können auch dort übersetzt werden. Aber wo kein genaues Framework eingegeben wird (ich bin nicht drauf gekommen), entstehen dort keine genauen Übersetzungen, insbesondere, wenn es sich um ganze Dokumente handelt. ChatGPT hat den starken Hang dazu, irgendwas hineinzuinterpretieren, was im Quelltext überhaupt nicht enthalten ist. Somit ist ChatGPT in meinen Augen auf gar keinen Fall ein empfehlenswertes Übersetzungstool, gerade wenn es um Genauigkeit geht.

Ready to reach people better? Reach out to me first 🙂

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Herbst im Englischen: Autumn oder Fall?

Autumn und Fall werden synonym für die Jahreszeit zwischen Sommer und Winter verwendet. Beide werden im amerikanischen und britischen Englisch verwendet, aber fall kommt häufiger im amerikanischen Englisch vor. Autumn gilt im Allgemeinen als der formellere Name für die Jahreszeit.

Das ältere der beiden Wörter ist autumn, das um 1300 aus dem lateinischen Wort autumnus ins Englische kam. (Etymologen sind sich nicht sicher, woher das lateinische Wort stammt.) Die englischen Dichter waren wie eh und je begeistert von den Veränderungen, die der Herbst mit sich brachte, und mit der Zeit wurde der Ausdruck „der Fall der Blätter“ mit der Jahreszeit in Verbindung gebracht. In den 1600er Jahren wurde diese Bezeichnung auf fall verkürzt.

Zu dieser Zeit dehnte sich das englische Reich rasch aus, was bedeutete, dass sich das Englische in den neuen Kolonien ausbreitete, unter anderem im 16. Jahren in der Neuen Welt. Im Laufe der Zeit wichen das in Amerika gesprochene Englisch und das in Großbritannien gesprochene Englisch voneinander ab, da es nicht so viel Kontakt zwischen den beiden Gruppen von Englischsprechern gab. Mit der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten und der Entstehung ihrer nationalen Identität vergrößerte sich die Kluft zwischen den beiden Versionen des Englischen. (Think: soccer v/s football… beide Worte kommen ursprünglich aus Great Britain, und doch sind die Amis rein mit soccer unterwegs während die Briten ausschließlich football spielen).

Mitte des 19. Jahrhunderts hatten sich das amerikanische und das britische Englisch auseinanderentwickelt, und damit auch der Gebrauch der Wörter fall und autumn. Es ist unklar, warum das Wort fall in den Vereinigten Staaten florierte, aber Mitte des 18. Jahrhunderts wurde „fall“ von amerikanischen Lexikographen als rein amerikanisch angesehen. In Ländern, in denen britisches Englisch gesprochen wird, wird fall immer noch gelegentlich als die Bezeichnung für den Herbst verwendet, aber in der Regel nur in einer Handvoll fester Ausdrücke, wie „spring and fall“.

Einen schönen Herbst wünscht

Jesse

Wie sagt man „Vertretung“ oder „Stellvertretung“ auf English?

Wer vertritt dich, wenn du in den Urlaub fährst? Somebody’s got to cover for you. Die Wörter Vertretung/Stellvertretung/vertreten decken im Deutschen kontextuell eine ganze Bandbreite ab! Im Englischen ist es etwas schwammiger:

  • “I’m covering her shift this Tuesday.”
  • “I’m standing in for Sandra while she’s on vacation.”
  • “I spoke to a representative of the company.”
  • “She’s a substitute teacher.”
  • “I support that idea.”
  • “She’s the deputy chairperson of the board.”

Wie man sieht, gibt es viele verschiedene Flavors von Vertretung im Englischen. Die passende Übersetzung hängt vom Kontext ab. Traurig, aber wahr!

Ein schönes langes Wochenende wünscht

Jesse

„Happy“ oder „Lucky“: was ist der Unterschied?

Hin und wieder bringt man diese Worte durcheinander. Aus guten Gründen! Auf Deutsch deckt ein Wort alles ab: Glück

Happy ist ein Gefühl der Freude oder Zufriedenheit, die wir empfinden oder zeigen:

„John came over and looked happy and excited.“

“I’m really happy with my new haircut.”

Happy ist auch ein Gefühl des Vertrauens und der Zuversicht in eine Person, eine Vereinbarung oder eine Situation haben:

„She seemed really happy with our proposals.“

“They seemed happy with most of our ideas.”

Lucky bedeutet Glück haben, Glück bringen oder aus Glück resultieren.

“He was lucky he never got caught.”

“Best of luck!”

Happy with that explanation? Much luck getting it right!

Jesse

Wie sagt man „Feierabend“ im Englischen?

Everybody’s favorite time of day: der Feierabend. Aber wie wünscht man die Kollegen einen schönen Feierabend im Englischen?

Erstmal zum Deutschen:

Aus dem lateinischen Wort fēria für einen Wochentag oder kirchlichen Feiertag entwickelte sich das Wort fîra im Althochdeutschen, das „Fest“ oder „Ruhe“ bedeutete. Ab da kam’s zum Mittelhochdeuschen vîre für einen festlich begangenen Tag oder die Arbeitsruhe (von da kommt das Neuhochdeutsche „Feier“). Im 12. Jahrhundert bezeichnete dann vîr-âbent den Vorabend eines Feiertages. Dieser Begriff wurde dann ab dem 16. Jahrhundert unter dem Einfluss der Sprache der Handwerker umgedeutet zu „Beginn der Ruhezeit am Abend“.

In Amerika sagt man hierzu am ehesten „quitting time“, z.B. „It’s quitting time!“ – aber Kollegen sagen das nicht zueinander wie „schönen Feierabend“ (im Sinne von „ich wünsche dir einen“). Es ist eher die Feststellung „it’s quitting time (für mich)“! Ich gehe jetzt und verabschiede mich in den Feierabend, bzw. wir alle haben jetzt Feierabend und können endlich in die Abendruhe einkehren.

Und da es zufällig heute Freitag ist, muss ich an TGIF denken – thank God it’s Friday! Ein schönes Wochenende wünscht

Jesse

Stich im Englischen – “bite” oder „sting“? Was ist der Unterschied?

Neulich sagte eine Kursteilnehmerin „stitch“ im Sinne des Deutschen Wortes „Stich“, wie „Bienenstich“ oder „Insektenstich“… da musste ich an nähen denken, oder Fäden im medizinischen Sinne. Voll verständlich von ihr! Im Deutschen kann bei den meisten Insekten wunderbar mit einem Wort: Stich auskommen. Im Englischen unterscheiden wir in diesem Kontext zwischen den Worten „bite“ und „sting“:

Ein „Bite“ entsteht, wenn ein Insekt (z. B. eine Mücke oder eine Bettwanze) mit dem Mund in die Haut eines Menschen eindringt, in der Regel, um Nahrung aufzunehmen. „Bites“ jucken normalerweise. Na gut… Flohbiss gibt’s ja im Deutschen auch. Gibt’s andere Insektenbeispiele? Hummel z.B. scheinen tatsächlich zu stechen, auch wenn viele glauben, sie würden doch beißen.

Ein „Sting“ entsteht, wenn ein Insekt ein anderes Körperteil, z. B. einen mit Widerhaken versehenen Stachel am Schwanzende, benutzt, um die Haut zu durchbohren und ein Gift (Tiergift) zu injizieren. Sie tun dies in der Regel zur Selbstverteidigung. Stiche sind schmerzhafter als „Bites“.

Wurdest du also ge-stung, oder ge-bitten? Hängt vom Insekten ab 🐝

Wie spricht man „etc.“ aus?

Hin und wieder beobachte ich bei Teilnehmenden, dass sie über das englische Adverb „etc.“ stolpern, wenn sie z.B. Texte laut vorlesen.

Die lateinische Formulierung et cetera wird im Englischen seit dem frühen Mittelalter verwendet und bedeutet übersetzt „und andere der gleichen Art“ (im Sinne von usw. im Deutschen):

„We saw plenty of animals at the zoo, like elephants, chimpanzees, donkeys, etc.“

Oft höre ich, wie meine Teilnehmer die einzelnen Buchstaben laut vorlesen wie „E“ „T“ „C“

Dabei wird das Adverb wie folgt ausgesprochen:

US: /ɛtˈsɛtərə/ („et cetera“)

Alles wandelt sich, Bertolt Brecht, English translation

Alles wandelt sich


Alles wandelt sich. Neu beginnen
Kannst du mit dem letzten Atemzug.
Aber was geschehen ist, ist geschehen. Und das Wasser
Das du in den Wein gossest, kannst du
Nicht mehr herausschütten.

Was geschehen ist, ist geschehen. Das Wasser
Das du in den Wein gossest, kannst du
Nicht mehr herausschütten, aber
Alles wandelt sich. Neu beginnen
Kannst du mit dem letzten Atemzug.

Bertolt Brecht


All things transform

All things transform. Begin anew
You may with your last breath of air.
But what has happened, has happened. And the water
That you poured in the wine, you can
No longer pour out.

What has happened, has happened. The water
You poured in the wine, you can
No longer pour out, but
All things transform. Begin anew
You may with your last breath of air.

Translation by Jesse Kopp ©2024

Poem (the spirit likes to dress up) – Übersetzung ins Deutsche

Gedicht (die Seele verkleidet sich gerne)

Die Seele
mag es, sich so zu verkleiden:
zehn Finger,
zehn Zehen,

Schultern, und der ganze Rest
bei Nacht
in den schwarzen Ästen,
morgens

in den blauen Ästen
der Welt.
Sie könnte gleiten, natürlich,
zieht es aber vor,

raue Materie zu ergründen.
Luftiges formloses Ding,
sie braucht
die Metapher des Körpers,

Limette und Appetit,
Meeresflüßigkeiten;
sie braucht die Welt des Körpers,
Instinkt

und Vorstellungskraft
und die dunkle Umarmung der Zeit,
Süße
und Greifbarkeit,

verstanden zu werden,
mehr als pures Licht zu sein,
das brennt,
wo niemand ist –

so dringt sie in uns ein –
morgens
glänzt mit brachialer Geborgenheit
wie ein Blitzstich;

und bei Nacht
erleuchtet die tiefen und wundersamen
Ertränkungen des Körpers
wie ein Stern. 

― Mary Oliver

Übersetzung von Jesse Kopp ©2024